Bühne-11-hundert

Herzlich Willkommen beim Rösrather Amateur-Theater

Liebe Anhänger der Bühne-11-hundert!


Wie Sie dem Presseartikel entnehmen können, kommt es leider dieses Jahr nicht zu einer Aufführung der Bühne-11-hundert im November 2020.

Dennoch möchten wir Ihnen das Bild, welches dieses Jahr unser Plakat gekrönt hätte, nicht vorenthalten. Auch der Artikel für das Programmheft, der beschreibt, wie es zu diesem Bild gekommen ist, war schon geschrieben. Und genau diese Geschichte können Sie hier nachlesen:

Programm 2020
Zeitungsmitteilung

Wie es zu dem Plakatbild kam

Nachdem wir uns trotz und vielleicht auch gerade wegen der Coronazeit dazu entschlossen hatten, dieses Jahr doch ein Stück aufzuführen und unserem über viele Jahre treuen Publikum etwas anzubieten, mussten eine ganze Menge von Problemen gelöst und viele zusätzliche Entscheidungen getroffen werden.

Neben der Stückauswahl kamen bei dieser Produktion zum Beispiel mit den zu beachtenden Hygiene- und Abstandsregelungen, den geschlossenen Proberäumen, den notwendigen Änderungen beim Kartenverkauf viele neue Hürden hinzu. Aber dazu an anderer Stelle in diesem Programmheft mehr.

Final entschlossen haben wir uns im Juni. Nicht mehr viel Zeit, um die Dinge anzustoßen. Nachdem das XXL-Fest in Forsbach und das Stadtfest in Rösrath Corona bedingt schon abgesagt wurden, fehlten uns diese als Werbeplattformen. Dort haben wir immer die ersten Flyer verteilt, auf uns aufmerksam gemacht und das Publikum über die Termine informiert. Dadurch, dass uns diese „Plattformen“ dieses Jahr nicht zur Verfügung standen, musste die Werbung anderweitig platziert werden. Aber auch das ist eine andere Geschichte.

Hier in diesem Bericht geht es jetzt um das Plakat.

Jedes Jahr eine wichtige Frage: „Wie gestalten wir das Plakat?“ Die grobe Struktur ist klar. Wegen des Wiedererkennungswertes sind Format und Farbe vorbestimmt. Aber wie soll die zentrale Grafik gestaltet werden, die nicht nur den Titel des Stücks enthält, sondern auch bildhaft einen inhaltlichen Bezug zum Ausdruck bringt?

Bei der Probe am Montag, dem 15.06.2020 in Dennis' gut gelüfteter Garage (wieder eine noch ganz andere Geschichte) wurde das Thema besprochen und in einem gemeinsamen Ideenprozess nahm das Plakatbild seine Formen an. Herausgekommen ist: Ein Zug, auf dem ein Lama, eine Udo Lindenberg ähnliche Figur und ein Verschwörungstheoretiker sitzen sollen - und das Ganze bitte im Comicstyle gezeichnet.

Ah ja, ok. Die Idee fanden wir gut, mal was Neues, aber wer kann so etwas zeichnen? Wo bekommen wir so etwas her? Kennt einer einen, der einen kennt? Carolyn Gase, unsere Regisseurin, sagte, sie kenne eine Internetplattform, wo man solche Aufträge einstellen könnte, und dann müssten wir mal sehen, was kommt, möglicherweise auch „global“. Wer kennt denn in Indien oder den USA unseren Udo Lindenberg?

Mit diesen Gedanken gingen wir nach der Probe nach Hause. Auch mich ließen sie nicht los und vermischten sich mit einem anderen Gedanken: Carolyn hatte doch vor Wochen mal angedeutet, sie fände es auch toll, wenn das Stück einen lokalen Bezug hätte und eben nicht nur auf einem Bahnhof, sondern eben auf einem Bahnhof in Rösrath spielte. Also: Vielleicht gibt es in Rösrath auch jemanden, der uns bei der Plakatgestaltung unterstützen kann?

Am nächsten Morgen, also Dienstag, holte ich mir das OK der künstlerischen Leitung und der Regisseurin und startete danach einen Aufruf bzw. einen Post auf unserer Seite, auf meiner Seite und in diversen Rösrather Facebookgruppen: „Die Bühne-11-hundert sucht einen Comiczeichner aus Rösrath“. Unglaublich, aber wahr: Nach 20 Minuten hatten bereits fünf nette Rösrather den gleichen Namen „gerufen“: CARSTEN MELL!

Wer war Carsten Mell? Ich kenne viele Menschen in Rösrath, aber der Name sagte mir nichts. Sofort habe ich im Internet auf seiner Homepage nachgeschaut und wusste direkt: Ein Profi, der kann das! Aber wieder neue Fragen: Wie können wir ihn dazu bewegen, das für uns zu machen? Können wir ihn uns leisten?

Die künstlerische Leitung versuchte, telefonisch Kontakt aufzunehmen. Wir waren sehr gespannt, aber nur der Anrufbeantworter nahm unser Gespräch entgegen.

Da, plötzlich eine Facebookantwort auf meinen Post von IHM, mit dem Verweis auf seine Internetseite! Daraus konnte ich schließen, er war informiert und nicht abgeneigt, uns zu unterstützen.

Um es abzukürzen:

Für uns ein Glücksgriff! Am nächsten Tag, also Mittwoch, hatte er nach den Vorgaben der Regisseurin einen ersten Entwurf gezeichnet, der uns alle begeisterte. Hammer!!

Keine 28 Stunden nach meinem Aufruf bei Facebook hatten wir schon einen Entwurf, der passte. - Unglaublich.

An dieser Stelle vielen Dank an unsere treuen Fans, die diesen Post geteilt, gelikt und beantwortet haben, und natürlich einen besonderen Dank an CARSTEN MELL für diese TOP Arbeit, die Bereitschaft, uns zu unterstützen, und das in einem Rahmen, den wir nicht für möglich gehalten haben. Tausend Dank!!!

Thomas Zimmermann


So hätte der Artikel ausgesehen.

Aber leider können Sie ihn nur hier im Internet lesen und nicht bei uns im Programmheft.

Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder weitergeht. Bleiben Sie uns treu! Sie werden sicher wieder von uns hören bzw. lesen!


Unser letztes Stück:

„Funny Money“ von Ray Cooney

unser letztes Stück „Funny Money“ von Ray Cooney ist im November 2019 erfolgreich über die Bühne gegangen.

Die zahlreichen Lacher und der begeisterte Applaus des Publikums während der Aufführungen haben uns sehr motiviert und waren der Lohn für die viele Arbeit. Wir haben allerhand positive Rückmeldungen und anerkennende Worte zu dieser Produktion erhalten und unsere professionelle und engagierte Arbeit wurde sehr gelobt.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unser Publikum und wir hoffen, dass Sie uns weiterhin die Treue halten!

Ihre Bühne-11-hundert


Funny Money

Mehr Informationen zum Stück: [hier]





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